Es sollte fast 20 Jahre dauern, bis Mitte der 1990er Jahre der ganz große Hype rund um das Skaten einsetzte, doch dann schossen die Skateparks wie Pilze aus dem Boden. Skateboarden wurde zum Freizeittrend Nummer ein und jeder wollte mit dabei sein. Zahlreiche neue Parks entstanden, wo die Adrenalinjunkies ihrem neuen Hobby nachgehen konnten. Einige von ihnen zählen zu den spektakulärsten der Welt und bieten alles, was das Skaterherz begehrt.

Direkt am Strand, oder Indoor

Der Skatepark in Marseille, Frankreich besticht in erster Linie durch seine großartige Lage. Er ist nämlich direkt am Strand gebaut worden. Die Skater freuen sich dabei über einen der größten Parks in ganz Europa. Er ist so groß, dass hier früher sogar internationale Bewerbe abgehalten werden konnten. Europas größter Skatepark liegt in Eindhoven in den Niederlanden. Die Area 51 hat eine Gesamtfläche von 3.000 Quadratmetern. Der Eintritt beträgt 5,50 Euro. Dafür finden die Besucher alle Hindernisse vor, die sie sich nur wünschen können. Einer der ältesten Skateparks findet sich hingegen in Schottland. Die meisten bekannten schottischen Skater und zahlreiche Profis aus aller Welt sind von ihm begeistert. Das liegt daran, dass der Livingston Skatepark so schwer zu fahren ist. Das macht ihn allerdings auch authentisch. Er bietet seinen Fans ein besonderes Service. Wer bei dem unsicheren Wetter auf den britischen Inseln sicher gehen möchte, kann vor seinem Besuch einen Blick auf die Webseite des Parks werfen. Dort findet sich eine Prognose, ob es zur gewünschten Besuchszeit regnen wird, oder nicht. Der CPH Pro Contest ist einer der wichtigsten internationalen Skateboard-Wettbewerbe. Er findet in Kopenhagen im Faelledparken statt. Der spektakuläre Skatepark begeistert die nationalen und internationalen Skater. Damit nicht genug. Im nicht allzu weit entfernten Malmö in Schweden wartet mit dem Stapelbaddsparken schon die nächste sehenswerte Location.

Direkt am Strand, oder Indoor
Direkt am Strand, oder Indoor

Das Gute liegt auch in der Ferne

Dieser Park ist legendär. Der Kono Skatepark in Jacksonville, USA, wurde bereits in den 1970er Jahren errichtet. Sein Snakerun, ein kurvenreicher Abwärtsparcours ist äußerst beliebt. Schließlich wird dieser beim Fahren immer schneller. Kono ist einer der ältesten Parks überhaupt und bietet sogar für Kinder eigene Skate-Camp-Ferien an. Das Nonplusultra für Skater ist in San Diego in den USA beheimatet. Der Washington Street Skatepark wurde von lokalen Skateboardern und Helfern in Eigenregie errichtet. Hier kommt man allerdings nicht so schnell rein. Dazu muss man sich mit den lokalen Skatern arrangieren. Der Park und seine Hindernisse sind darüber hinaus sehr schwer zu fahren und nichts für Anfänger. Wer hier rein möchte, muss tatsächlich ein geübter Skater sein. Doch einen Besuch ist er allemal wert. Der unter Skateboard Fahrern berühmteste Park der Welt ist der Burnside Skatepark in Portland in den USA. Auch er wurde von den lokalen Skatern mithilfe zahlreicher helfender Hände in Eigenregie gebaut und sogar selbst bezahlt. Das Besondere am Burnside Park ist, dass er sich regelmäßig verändert. Die Skater bauen immer wieder neue Hindernisse, um Langeweile von vorneherein auszuschließen. Alle diese Parks garantieren ihren Besuchern eine tolle Zeit. Wer sich in der Nähe befindet, sollte die Gelegenheit nutzen und diese Locations besuchen.